Offizielle Dokumente und Bekanntmachungen

1. Factsheet (Fondsdaten und -gebühren)


Fondsdaten

Wertpapierkennnummer A1CUAY
ISIN DE000A1CUAY0
Investitionsstrategie Offener inländischer Publikums-AIF, der nach dem Grundsatz der Risikomischung investiert
Basiswährung EUR (€)
Fondsauflage April 2010
Laufzeit Unbefristet
Geschäftsjahr des
Sondervermögens
Vom 1. März eines Jahres bis zum 28./29. Februar des Folgejahres
Ausgabeaufschlag Bis zu 5,0% (derzeit 5%) vom Anteilwert
Mindestzeichnung 1 Anteil

Fondsgebühren*

Jährliche Verwaltungsgebühr Bis zu 1,15% p. a. (derzeit 1,10% p. a.) des Durchschnittswertes des Sondervermögens
Erfolgsabhängige Verwaltungsgebühr Ab dem 1. März 2014: 25 % p. a. des 5 % übersteigenden Betrages der Anteilwertentwicklung nach BVI-Methode eines Geschäfts-
jahres. Unterschreitungen werden vorgetragen und mit Über-
schreitungen verrechnet.
Ankaufs-/ Verkaufs-/ Bau-/ Umbau-/ Projektentwicklungsgebühr Bis zu 1,5% (derzeit 1,4%) des Kauf-/Verkaufspreises bzw. der Bau-/Umbauaufwendungen (Bau- und Baunebenkosten, bei Projektentwicklungen einschließlich Grundstückskaufpreis)
Verwahrstellengebühr Bis zu 0,025% p. a. des Fondsvermögens zzgl. USt., mind. 45.000,00 EUR zzgl. USt.

*Aus dem Sondervermögen an die Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. die Verwahrstelle zu entrichtende Vergütungen.

 

2. Verkaufsprospekt

3. Wesentliche Anlegerinformationen

4. Jahres- und Halbjahresberichte

5. Steuerliche Daten zur Ausschüttung

6. Risikomanagementhinweise


Risikomanagement - Ein Unternehmensziel mit hohem Stellenwert

Eine Kapitalverwaltungsgesellschaft ("KVG") ist gem. § 29 Ziffer 2 Kapitalanlagegesetzbuch ("KAGB") verpflichtet, zum Schutz der Anleger über angemessene Risikomanagement-
systeme zur Erfassung, Messung, Steuerung und Überwachung von Risiken zu verfügen. Bei der Pramerica Property Investment GmbH (im Folgenden: "Pramerica KVG") nimmt das Risikomanagement den gleich hohen Stellenwert ein wie die sonstigen Unternehmensziele.

Die Implementierung und Aufrechterhaltung eines angemessenen Risikomanagementsystems liegt in der Gesamtverantwortung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat.

Die Funktion Risikomanagement ist als Stabsfunktion zwischen Geschäftsführung und den Unternehmensbereichen angesiedelt. Der Risikomanager ist operativ verantwortlich für die Sammlung, Verdichtung und Aufbereitung von risikomanagementrelevanten Informationen für die Geschäftsleitung. Dazu gehört die Bereitstellung der Risikoberichte sowie die Konzeption, Implementierung und Kommunikation von Maßnahmen zur Risikosteuerung. Die Risiko-
organisation orientiert sich damit im Wesentlichen an der bestehenden Organisationsstruktur der Pramerica KVG.

Der Risikomanager steht in engem Kontakt zu allen Unternehmensbereichen, in denen risikoverantwortliche Mitarbeiter für die laufende Überprüfung der für den entsprechenden Geschäftsbereich/Kernprozess bereits identifizierten Risiken und Risikoindikatoren verantwortlich sind. Den mit speziellen Risikomanagementfunktionen betrauten Mitarbeitern der Fachbereiche obliegt außerdem die laufende Überwachung der für den Geschäftsbereich/ Kernprozess relevanten internen und externen Rahmenbedingungen sowie die Identifikation neuer Risiken durch z. B. sich verändernde Rahmenbedingungen.

Gemäß Level-II-Verordnung/KAGB ist der Einsatz eines angemessenen Risiko-
managementsystems (RMS) bei der Verwaltung der einzelnen Fonds (AIF) verbindlich vorgeschrieben. Der nachfolgende Risikomanagementprozess beschreibt die Techniken, Methoden, Instrumente und Abläufe, mit denen die Pramerica KVG das Risikomanagement für den AIF durchführt.


Risikoprozess

Alle risikomanagementrelevanten Aktivitäten werden im Rahmen eines generischen Risikomanagementprozesses gesteuert, der detailliert im Risikomanagementhandbuch der Pramerica KVG beschrieben ist. Die konkrete Ausgestaltung von Aktivitäten und Prozessen sowie des Risikoreportings während aller werden einem permanenten Verbesserungsprozess unterworfen. Insofern kann man hier von einem Regelkreis sprechen, der flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen rund um das Risikomanagement reagiert.

  • Risikostrategie: Beschreibung der Zielsetzungen des Risikomanagements
  • Risikoidentifikation: Identifizierung von Vorfällen/Umständen, die zu einem Risiko – gleich welcher Art – führen können.
  • Risikobewertung: Analyse und Bewertung dieser Risiken qualitativ und/oder quantitativ.
  • Risikoreporting: Information des Managements in Intervallen mit Hilfe verdichteter Berichte sowie fortlaufende Kommunikation mit dem Management.
  • Risikosteuerung: Umgang mit identifizierten und bewerteten Risiken als Folge einer bewussten Managemententscheidung und gleichzeitiges Monitoring durch permanente Kontrolle der Entwicklung von Risiken sowie Identifikation neuer Risiken.
  • Risikokontrolle: Aktivitäten die zur Erfolgskontrolle von Risk Response Maßnahmen dienen können (Aufbau eines internen Kontrollsystems). Neben diesen Prozessphasen sind auch permanente, d. h. begleitende Aktivitäten definiert.

 

Das folgende Schaubild zeigt den Risikomanagementprozess nochmals im Überblick:

Risikomanagement

 


Risikostrategie

Die für den AIF festgelegte Risikostrategie muss mit der Geschäftsstrategie in konsistentem Zusammenhang stehen. Über die Risikostrategie wird u.a. definiert, in wie weit der jeweilige AIF bereit ist, Risiken einzugehen (Risikoaffinität). Die Risikostrategie ist im Fondsprospekt oder ähnlichen Unterlagen zu dokumentieren. Jede Risikostrategie eines AIF beinhaltet zudem ein Risikoprofil, welches nachvollziehbar eine Risikoeinschätzung darstellt und ggf. Aussagen zum Risiko-Rendite-Verhältnis gibt. Auf der Grundlage des Risikoprofils werden übergeordnete Limits zur Sicherung der Anlegerinteressen sowie Limits je Risikoart definiert und kontinuierlich überwacht.

 


Risikoidentifikation, -bewertung und -reporting

Die AIF relevanten Risiken werden laufend identifiziert. Hierbei werden sowohl quantitative als auch qualitative Methoden eingesetzt. Die Erfassung von Risiken geschieht in enger Zusammenarbeit von Geschäftsführung, Risikomanagement und Mitarbeitern der operativen Bereiche im Rahmen des Risikoreportings. Das Risikoreporting erfolgt in Form von regelmäßigen standardisierten Berichten vom Risikomanagement an die Geschäftsleitung sowie im Rahmen von Risikomeetings zwischen Risikomanagement und Geschäftsleitung.

AIF unterliegen generell finanziellen Risiken wie Marktpreis-, Währungs-, Zinsänderungs-, Adressausfall- und Immobilienmarktrisiken. Daher wurden Frühwarnindikatoren (Limitsystem) entwickelt, die insbesondere finanzielle Risiken im Zusammenhang mit unseren Produkten frühzeitig sichtbar und steuerbar machen. Folgende Risiken unterliegen einer laufenden Kontrolle:

Immobilienrisiken: Aufgrund des Anlageschwerpunkts des Fonds bestehen insbesondere Immobilienrisiken. Beispielhaft seien insoweit folgende typische Immobilienrisiken genannt: Die Mieterträge des Fonds können infolge von Leerständen oder zahlungsunfähigen Mietern sinken. Objekte an bestimmten Standorten können für Mieter an Attraktivität verlieren, so dass dort nur noch geringere Mieteinnahmen erzielbar sind. Die Immobilien selbst können durch Feuer, Sturm oder andere Ereignisse beschädigt werden. Ihr Wert kann auch z. B. wegen unvorhergesehener Altlasten oder Baumängel sinken. Instandhaltungen und Modernisierungen können teurer werden als geplant. Der Wert der Immobilien kann durch allgemeine wirtschaftliche Entwicklungen sinken.

Projektentwicklungen: Bei Bauprojekten kann sich die Fertigstellung aus verschiedenen Gründen verzögern oder teurer werden als bei Baubeginn angenommen. Außerdem kann das fertig gestellte Gebäude ggfs. nicht sofort vermietet werden oder der erzielbare Mietpreis ist geringer als bei Baubeginn angenommen.

Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften: Wenn der Fonds Immobilien indirekt über eine Gesellschaft erwirbt, können sich Risiken aus Änderungen im Gesellschafts- und Steuerrecht ergeben.

Fremdfinanzierte Immobilien: Wenn Immobilien des Fonds mit einem Kredit finanziert werden, wirken sich ihre Wertschwankungen stärker auf den Preis der Fondsanteile aus. Das gilt für Wertsteigerungen ebenso wie für Wertverluste.

Liquiditätsrisiken: Immobilien können nicht jederzeit sehr kurzfristig veräußert werden. Wenn sehr viele Anleger gleichzeitig Anteile zurückgeben möchten, kann es im Extremfall zu Aussetzungen der Anteilrücknahme und in letzter Konsequenz zur Auflösung des Fonds kommen, weil die Kapitalverwaltungsgesellschaft zunächst Liegen-schaften verkaufen muss, um ausreichend Liquidität zu schaffen.

Risiken aus Liquiditätsanlagen: Neben Immobilienrisiken können sich auch Risiken im Zusammenhang mit Liquiditätsanlagen ergeben.

Risiken in der Aufbauphase: Insbesondere in der Aufbauphase des Immobilienvermögens kann es zu erheblichen Ungleichgewichten in der Streuung des Immobilienvermögens und zu einer erhöhten Volatilität kommen.

Eine ausführliche Beschreibung der Risiken enthält der Verkaufsprospekt unter der Rubrik "Risikohinweise".


Risikosteuerung und -kontrolle

Erkannte und bewertete Risiken werden entsprechend den Vorgaben der Risikostrategie gesteuert. Ausgehend von der Risikoanalyse und -bewertung werden die weiteren Möglichkeiten einer Risikobehandlung festgelegt. Für den Umgang mit Risiken stehen der KVG grundsätzlich aktive und passive Steuerungsinstrumente zur Verfügung.

Die Einzelrisiken können teilweise durch entsprechende Maßnahmen vermieden oder vermindert werden. Mögliche Gegenmaßnahmen werden im Rahmen der Risikoinventur festgelegt. Die Entscheidung, ob und welche Risikosteuerungsmaßnahmen zu ergreifen sind, erfolgt dabei grundsätzlich unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten, sofern möglich unter Risiko-Rendite-Verhältnissen.

Die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems wird übergreifend mindestens einmal jährlich überwacht und geprüft. Die Berichterstattung des Risikomanagements an die Geschäftsführung die zugrunde liegende Aufbereitung der gemeldeten Einzelrisiken der Betrachtungsbereiche sowie die Einhaltung der prozessintegrierten Kontrollen sind Gegenstand dieser Überwachungstätigkeit.
Bei wesentlichen internen und externen Umständen, die sich auf die Geschäfts- und Risikostrategie des AIF auswirken, ist das Risikomanagementsystem zusätzlich zu überprüfen.

7. Order-Annahmeschluss


Die Kapitalverwaltungsgesellschaft trägt dem Grundsatz der Anlegergleichbehandlung Rechnung, indem sie sicherstellt, dass sich kein Anleger durch den Kauf oder Verkauf von Anteilen zu bereits bekannten Anteilwerten Vorteile verschaffen kann. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat daher einen Zeitpunkt festgelegt, bis zu dem Aufträge für die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen bei der Verwahrstelle vorliegen müssen (Order-Annahmeschluss).


Order-Annahmeschluss für den WERTGRUND WohnSelect D:
12:00 Uhr, Ortszeit München.

Werden der Erwerb oder die Veräußerung von Anteilen unter Einschaltung anderer Kreditinstitute oder durch die Vermittlung von sonstigen Dritten getätigt, können andere Order-Annahmeschlusszeiten gelten.

 

8. Formblatt Rücknahmeauftrag

9. Informationen der KVG* und der WERTGRUND Immobilien AG

10. Informationen zum CashCALL und CashSTOP

1. Technisch / Organisatorische Informationen zum CashCALL Verfahren

2. Aktuelle Informationen zum CashCALL und CashSTOP

* Kapitalverwaltungsgesellschaft